Osteoporose

Die Osteoporose ist eine  verbreitete Erkrankung, die zu einer verminderten Stabilität des Knochens und dadurch zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führt.   Obwohl zahlenmässig Frauen nach der  Menopause die am stärksten betroffene Personengruppe sind, kommt die Erkrankung aber prinzipiell bei beiden Geschlechtern und, bei Vorliegen entsprechender Risikofaktoren, auch in jedem Lebensalter vor.

 

Trotz der Häufigkeit der Osteoporose ist das allgemeine Wissen über die Erkrankung, ihre Ursachen und Auswirkungen von vielen Missverständnissen und Fehlvorstellungen geprägt.  Das folgende Kapitel soll Ihnen deshalb helfen, ein Grundwissen über die Osteoporose zu erlangen.

 

Wir wollen Ihnen dazu zunächst darlegen, wie der gesunde Knochen aufgebaut ist und welche Faktoren seine Stabilität beeinflussen.  Darauf aufbauend zeigen wir Ihnen, durch welche Störungen der Knochenaufbau beeinträchtigt werden kann.  Auf den folgenden Seiten lernen Sie dann, wie die Erkrankung Osteoporose definiert wird,  welche Erkrankungen mit einer Osteoporose einhergehen können, wie sie diagnostiziert wird und natürlich auch, welche Therapien zur Verfügung stehen und was Sie selber tun können, um der Entstehung einer Osteoporose vorzubeugen.


Der DXA-Scan ist die wichtigste diagnostische Untersuchung bei Osteoporose
Abbildung: Das Untersuchungsergebnis einer Knochendichtemessung, eines "Dexa-Scan", dem wichtigsten diagnostischen Verfahren der Osteoporose. Lesen Sie später mehr über die Technik dieser Untersuchung, ihre Interpretation und was die Ergebnisse für Sie bedeuten können.

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